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Der Juni


Bevor der Monat um ist, muss ich ja doch noch mal schnell meiner Pflicht nachkommen und berichten, was hier so passiert ist.

Ich war tatsächlich vor zwei Wochen das erste Mal so richtig abends weg in Sydney. Da wir ja bei Linda vortrinken wollten, bin ich Samstag noch schnell in die Mall um mir Alkohol zu kaufen. Das ist hier ein bisserl komplizierter als in Deutschland, denn der steht hier nicht einfach so im Supermarkt rum. Woolworths hat zum Beispiel eine extra Abteilung, komplett abgetrennt vom Rest des Ladens, in der es dann nur Alkohol gibt. Alles viel viel teurer als gewohnt, ich werd ich mich jedenfalls nicht mehr über deutsche Preise beschweren! Dann musste ich noch meine ID, also meinen Führerschein zeigen, weil ich wohl nicht alt genug aussah (hier liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren!) und dann wurde mir die Flasche Wein in einer braunen Papiertüte überreicht, ganz so, wie das auch in den USA üblich ist, weil man die Flaschen ja nicht in der Öffentlichkeit sehen soll. Dabei weiß jeder ganz genau, was sich so in braunen, flaschenförmigen Papiertüten versteckt… Jedenfalls kam ich mir fast vor wie ein Verbrecher, als wenn ich was unrechtes tun würde. Also Wein und Tüte mal ganz schnell in meine Tasche gesteckt… Gegen 8 bin ich dann in Chatswood angekommen und nach dem Wein und einigem hin und her sind wir dann im Darling Harbour gelandet und in einen „nightclub“ gegangen (wie genau, das ist eine andere Geschichte, die ich jetzt mal nicht weiter ausführen werde).
Die Musik war mal so gar nicht mein Geschmack und das Publikum ziemlich jung und voll und spärlich bekleidet. Also auch nicht so mein Ding. Naja, wir haben’s immerhin bis gegen 3 dort ausgehalten und sind dann mit nem Taxi zurück. 3 Uhr ist für australische Verhältnisse übrigens schon ziemlich lange. Hier taucht man anscheinend spätestens um 11 im nightclub auf und zwischen 2 und 3 geht’s schon wieder nach Hause. Als Deutsche sind wir das etwas anders gewohnt und waren dementsprechend verblüfft. Wir hatten zwar vorher davon gehört, konnten es aber dennoch erst glauben, als wir es dann erlebt hatten.

Am nächsten Tag hab ich mich dann das letzte Mal mit Nicole in Sydney getroffen, weil sie ja letztes Wochenende mit Monique nach Brisbane geflogen ist. Wir waren im Kino und haben uns „what happened in Vegas“ angeschaut. Film war recht lustig, Abschied von Nicole ein wenig traurig. Da stand ich dann abends am Bahnhof und mir wurde schlagartig bewusst, dass ich mich ab sofort selber beschäftigen muss. Seltsame Sache.

Aber das hatte sich auch ganz schnell erledigt, denn schon in der Woche hab ich übers Studi-VZ ein paar Leute kennengelernt, die ich dann gleich am nächsten Sonntag getroffen habe. War echt ein schöner Tag, wir haben dann im Darling Harbour noch zufällig drei weitere Jungs aus Deutschland getroffen, weil die neben uns sassen und sich irgendwann mal ins Gespräch eingeklinkt haben. Wir waren dann noch in der cargobar was trinken.

Auf Arbeit war alles soweit okay. Fands nur ein bisschen schade, dass meine Kollegin doch den Floortime Workshop cancellen musste, weil sie mit ihrem Papierkram hinterhing und im Büro arbeiten musste. Deswegen konnte ich auch nicht hingehen. Da sie mit ihrem Papierkram beschäftigt war, konnte ich meinen Praktikumsbericht weiterschreiben. Is ja schonmal was, das ich bereits angefangen habe. Bezweifle aber, dass ich den hier noch zu Ende bringen werde. Viel interessanter fand ich dagegen das „stick insect“, das wir zu Besuch hatten.

Am 19.06. war dann ja der Early Childhood Summit. 180 Teilnehmer! Zuerst hab ich am Empfang mitgeholfen und Namensschildchen, showbags ausgeteilt und das Platzsystem erklärt. Dann bin ich selbst zum Teilnehmer mutiert. War ganz interessant. Hab mich mit einigen Leuten unterhalten, die andere Sachen machen, als Connect und wurde von mehreren Leuten für ne Engländerin gehalten und einmal sogar für ne Irin (wo auch immer der irische Akzent herkommen soll….).

Nach dem Summit bin ich noch in Katoomba geblieben, weil dort abends ein Poetry Slam stattfinden sollte.

Leider haben die später angefangen als angekündigt, daher konnte ich nur 6 performances sehen und die haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Kann auch einfach daran liegen, dass 2 Minuten für eine performance einfach viel zu kurz sind.

Am nächsten Tag auf Arbeit (playgroup-freitag) empfängt mich meine Kollegin mit der Nachricht, dass ich die playgroup heute alleine schmeißen kann, weil sie nur schnell was im Büro macht und dann nach Hause geht. Super! Mal gut, dass die Eltern in dieser speziellen playgroup sich mit ihren Kindern beschäftigen und ich eigentlich nicht wirklich was machen musste. Aber es gab auch keine Wutanfälle zu verzeichnen und das, obwohl wir alle nicht rausgehen konnten, weil es regnete! wenn das mal nicht für sich spricht ;)

Nen Tag später war dann schon wieder Wochenende und Winter Magic Festival in Katoomba. Bin da morgens raufgefahren und hab mir die Parade angeschaut. Außerdem gab es noch hier und da kleinere Events und ne Art Markt, also ne Menge Buden auf der Hauptstrasse, die vollgepackt mit Menschen war.

Hab ne Kollegin im Chor singen sehen, einen Vater aus der playgroup vom Vortag Gitarre spielen sehen (der dann gleich meinte, „du kennst meinen Sohn!“ und „er scheint dich zu mögen, wir sollten ein Foto von dir machen!“) und hab meine Chefin kurz zufällig getroffen und ihre jüngste Tochter und ihren deutschen Mann aus Bielefeld kennengelernt (Wir haben uns aber beide geweigert deutsch miteinander zu reden, als meine Chefin meinte, „ihr könnt ja deutsch beide miteinander deutsch reden“. Wir sind ja schießlich nicht in Australien um deutsch reden ;) ). Weil es superkalt war, bin ich am frühen Nachmittag wieder zurück gefahren.

Die letzte Woche war das Wetter dann wieder besser. Zwar immernoch recht kühl, aber strahlendblauer Himmel! Die Woche im Praktikum war recht erfolgreich. Hab ein richtig tolles Erlebnis in der ECI-Class gehabt, nachdem ich es nun wirklich richtig traurig finde, dass ich nicht mehr lange da bin.

Außerdem konnte ich wieder was zu den Highlights beisteuern und eine Mutter aus der montags-playgroup meinte, ich soll ja Bescheid sagen, wenn meine letzte playgroup ist, weil ihr Sohn mich sicher furchtbar vermissen wird und wir uns ja richtig verabschieden müssen ;) Hab dann auch gleich von dem Kleinen eine Lektion über gefährliche Tiere in Australien bekommen, auf die ich aufpassen muss, wenn ich reise.

Ansonsten hab ich mich furchtbar gefreut, mit Natalie skypen zu können und fand es mindestens genauso traurig, dass sie wieder zurück in Deutschland ist und ich nicht da bin um sie sehen zu können.

So, das solls dann erstmal für heute gewesen sein. Dieses Wochenende werde ich dann mal schildern, wenn es vorbei ist. Das lohnt sich.

Hoch hinaus

Also, mein Flugticket hat nun einen wunderschönen gelben Sticker und ich einen Platz für den Flug Anfang Oktober. Ich war nämlich im Qantas-Office und habe meinen Flug vernünftig umgebucht. Stellt sich heraus, dass ich gar nicht 50€, sondern nur 40$ bezahlen muss, also gerade mal die Hälfte! Und was macht Frau mit dem unverhoft gespartem Geld? Richtig: Schuhe kaufen! Hab ganze zwei Paar, einmal Ballerinas (für die Wintersommerzeit später auf Reisen, obwohl die auch jetzt immer noch angebracht wären) und einmal Sneakers, hier als „Joggers“ verunglimpft. Meine waren nämlich im warsten Sinne des Wortes durchgelatscht, Löcher in den Sohlen. Das passiert, wenn man sich zurückhält und nur ein paar Schuhe (gut, zwei, aber Sportschuhe zählen ja wohl nicht, oder?) für ein halbes Jahr einpackt…

Meine Wochenendgestaltung stand unter dem Motto „hoch hinaus“. Samstag war ich erstmal „Bushwalking“. Dank der großzügigen und recht schwammigen australischen Definition von Busch, ist das nicht besonders schwer. Trotzdem hab ich mich etwa 1,5 Stunden in den Zug gepackt, bin einmal durch Katoomba durch und drüber hinaus bis zum Echo Point gelatscht um mir die Three Sisters anzuschauen.

Habe mehreren Busladungen asiatischen Touristen (die scheint es nur in der Mehrzahl zu geben) und einigen nervigen deutschen (die scheint es nur mit diesem Attribut zu geben) Subjekten in etwa meinem Alter, die mir dauernd vor die Linse liefen, bis ich die mal auf deutsch aus meinem Bild geschickt habe (das zieht, weil man sich ja sonst so unbeobachtet fühlt und erstmal geschockt ist, dass fremde Menschen mit einem deutsch reden *hah*).

Dann bin ich nochmal gut zwei Stunden vom Echo Point aus den Cliff Walk entlang bis zu den Katoomba Cascades und Katoomba Falls gelaufen. „Walk“ hört sich nach zivilisiertem Wanderweg an, aber isses nich wirklich. Es sei denn, man versteht darunter einen teilweise unebenen Trampelpfad, durchsetzt von kleinen Rinnsälen, die sich ihren Weg ins Tal bahnen und riesigen Schlammpfützen, die über die gesamte Breite des Weges reichen.

Ich sag euch, das war echt toll! Teilweise fühlt man sich wie im Dschungel und dann dieser tolle Ausblick! Besonders auf den Fotos erkennt man den Schleier, bzw. Dunst der ätherischen Öle, der über den Eukalyptuswäldern liegt. Da ich ja die ganzen Geschichten von verschwundenen Touris gehört habe, bin ich ganz brav wieder aus dem Busch aufgetaucht und nach Katoomba zurückgelaufen, bevor es dunkel wurde.

Zuhause war ich aber erst, als es schon stockdunkel war (das ist es hier ja inzwischen schon ab sechs, schließlich ist es ja Winter). Und wenn ich stockdunkel sage, dann mein ich auch stockdunkel. Irgendwie scheint es mir hier auch anders dunkel zu sein, als in Deutschland. Die Nächte sind schwarz und zwar so schwarz, als hätte man das schönste Schwarz aus dem Farbkasten nochmal mit Schwarz gemischt, damit es noch dunkler wird. Das schöne daran ist, dass man die Sterne sehr deutlich sehen kann, besonders wenn man sich ein wenig von den Strassenlampen entfernt, was besonders in den Vororten nicht so schwierig ist, da meist eh nur eine Strassenseite beleuchtet ist, wenn überhaupt. Meine Gastfamilie empfing mich mit der Feststellung, dass sie noch eine halbe Stunde gewartet hätten und dann mal auf meinem Handy angerufen hätten, um zu schauen, ob ich schon auf dem Rückweg bin und nicht etwa im Busch verloren gegangen bin. Das ist wirklich alles andere als schwer, denn die Berge sind komplett mit Eukalyptus überzogen und selbst wenn man irgendwo einen Punkt erklimmt, der einem einen Überblick verschafft, hat man da nich viel von, denn es sieht fast überall gleich aus.

Und wenn man sich nicht gerade in der Nähe des Great Western Highways befindet, der im übrigen teilweise gerade mal die Ausmaße einer Landstraße hat, stößt man mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht auf menschliche Siedlungen. Kein Wunder also, dass es in den Anfängen der Besiedelung dieses Kontinents durch die Briten (gut, auf plattem Land verläuft man sich eben nicht ganz so einfach) ewig gedauert hat, bis mal wer erfolgreich einen Weg über die Berge drüber zur anderen Seite gefunden hat. Einige Expeditionen sind zuvor gescheitert und frustriert wieder zurückgekehrt (wenn sie denn wieder zurückgefunden haben). Das erklärt dann auch, dass man sich bei der Polizei melden und dort eine Route und einen Zeitpunkt der Rückkehr hinterlegen muss, wenn man vorhat, größere Touren zu machen.

Sonntag ging’s dann in der „zivilisierten“ Welt hoch hinaus: Nicole und ich haben endlich unser Vorhaben in die Tat umgesetzt und sind auf die Harbour Bridge geklettert. Zunächst einmal muss man ein Formular ausfüllen und unterschreiben, dass man gesundheitlich in der Lage ist, auf die Brücke zu klettern und einen „Pusten“ oder eher Zählen, also einen Alkoholtest bestehen. Dann stellt man sich im nächsten Raum auf einen weißen Punkt, macht einen Kreis mit den anderen Teilnehmern der Gruppe und stellt sich kurz einander vor, während der Guide die Bridge Climb Klamotten zusammensucht und austeilt. In einer Kabine muss man sich dann von sämtlichem Schmuck, Metallteilen und Klamotten (bis auf Unterwäsche und T-Shirt) befreien und in das wahrschinlich hässlichste Kleidungsstück in ganz Australien steigen: Ein grau-blauer Overall und darüber aus uns unerfindlichen Gründen eine schwarze Gummiregenhose. Warum wir die anziehen mussten, sollte uns sich an diesem Tag nicht mehr offenbaren, denn es war und blieb trocken und windstill mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Sämtliche Sachen, derer man sich zuvor entledigt hatte, mussten nun in ein Schließfach gesperrt werden und dann ging’s durch den Sicherheitscheck, ein Metalldetektor, von dem ich gleich mal aussortiert wurde, weil das Teil meinen BügelBH entdeckte und gleich mal wild zu piepsen anfing… Dann bekamen wir nach und nach unsere Ausrüstung aufgeladen. Als erstes einen Gurt, den man um die Taille festzurren musste, daran wurde dann eine Leine mit dem schweren Metallteil, das einen später mit der Sicherheitsleine verbinden sollte, befestigt. Schließlich noch eine Mütze, die natürlich auch an Ösen am Anzug in Schulterhöhe eingehakt wurde, sowie Strapse für Brillen, wenn nötig, ein Sack mit einer Fleecejacke drin wurde hinten am Gurt festgeklippt und jetzt kommt’s: Ein Stofftaschentuch zum in den Ärmel stopfen mit Gummiarmband dran! Danach darf man dann auf eine kleine Probebrücke klettern um schonmal ein Gefühl zu bekommen, wie es da draußen so aussieht. Natürlich muss man sich dabei auch schon einhaken, nicht, dass man auf die Idee kommt, über das Geländer zu hüpfen! Dann endlich, endlich bekamen wir auch unsere langersehnten High-Tech-Headsets verpasst. Das Funkgerät kommt hinten in die Gurttasche und man lässt sich vom Hintermann verkabeln. Die Kopfhörer sind keine normalen zum in oder auf die Ohren stecken, sondern James Bond mäßig zum vor die Ohren klemmen, so dass es auf den Wangenknochen aufliegt. Das Dingen vibriert nämlich und überträgt so den Ton von den Wangenknochen ins Ohr. Nachdem Nicole und ich unsere obligatorischen Actionfilm-Funksprüche losgelassen hatten (ein wenig enttäuscht zwar, weil nur der Guide ein Mikrofon an seinem Headset hat), eröffnet uns der Guide die Tür und die Nachricht, dass wir in unseren Strampelanzügen nun ein Stück durch die Öffentlichkeit bis zum eigentlichen Aufgang zum Brückenbogen gehen müssen. Wenn wer doof guckt, dann sollten wir nur einfach das Star Trek Zeichen machen und alles sei okay ;)

Endlich auf der Brücke ging es zuerst über Planken unterhalb der Fahrbahn Richtung Brückenbogen, teilweise konnte man auch durch den Boden durchsehen, musste sich ducken um nicht voll gegen Metallstreben zu brettern und an anderen Stellen über welche drübersteigen. Hoch auf den Brückenbogen gelangt man über Metallleitern, die immer nur einer gleichzeitig hochklettern darf (ja, da stehen tatsächlich leute bei, die das kontrollieren). So klettert man fröhlich zwischen den Fahrbahnen hoch (und auf der anderen Seite später zwischen den Bahngleisen wieder runter) und gelangt schließlich auf den Brückenbogen. Der Brückenbogen ist gar nicht so steil wie vermutet und ziemlich komfortabel. Es gibt Stufen und ein Geländer auf beiden Seiten. Je höher man kommt, desto mehr sieht man von der Umgebung. Auf der einen Seite kann man über Sydney hinweg bis zum Meer und auf der anderen bis zu den Blue Mountains sehen. Wir hatten super Wetter, strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und kein bisschen Wind. Man hat auch jede Menge Zeit und macht immer wieder einen Stop auf dem Weg nach oben um die Aussicht zu genießen. Oben angekommen überquert man die Brücke an ihrem höchsten Punkt und klettert dann auf der anderen Seite wieder hinunter.

Zwischendurch werden mehrere Fotos gemacht, die man hinterher für teuer Geld kaufen kann und der Guide unterhält sich neben seinen Kommentaren über Sydney und was man da gerade so sehen kann auch schonmal mit jedem einzelnd. Nicole und ich haben ihm dann erzählt, was wir hier machen und er guckt mich verwundert an und fragt, ob ich schon länger hier bin, weil man wohl kaum nen Akzent raushört. Langsam muss ich das wohl akzeptieren, bisher hab ich ja immer dran gezweifelt, dass mein englischer Akzent so englisch ist, aber wenn das immer mehr Leute sagen, muss ich das wohl glauben ;) Auf dem Abstieg haben wir beiden Mädels unserem Guide und einem der Treppenaufpasser noch beigebracht, wie man „Löwenbräu“ richtig ausspricht, man muss ja was für die Völkerverständigung tun ;)

Nach etwa 3 Stunden war der ganze Spass dann auch schon vorbei, aber mit Sicherheit jeden Cent wert! Zurück im Bridge Climb Center konnten wir uns dann wieder des Strampelanzugs entledigen, in unsere eigenen Sachen hüpfen und den Anzug „gorgeous Adam“ in den Arm drücken. Zumindest bei ihm haben wir mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck hinterlassen, right, Nicole? *gg*

Den Abend haben wir dann noch schön in nach einem Lunch und einem Blitzbesuch im Museum (10 Minuten vor Feierabend) am Darling Harbour ausklingen lassen.

Blue Mountains & Melbourne

Hm, so langsam wird’s echt schwierig, mit der Zeit Schritt zu halten ;) Die legt aber auch ein Tempo vor, dass ich mich frage, ob es dort, wo sie hinwill, etwas umsonst gibt.

Auf Arbeit ist nicht ganz so viel passiert, waren ja Ferien. Ich habe mindestens 160 Visuals erstellt (ja, inzwischen ist der Laminierer ein guter Freund geworden *gg*). Dann hatten wir letzte Woche den Family Fun Day, der in einem Park stattfand und trotz Nieselregens regen Zuspruch gefunden hat, besonders mein Face-Painting-Tisch. Meistens habe ich auch früh frei bekommen, ich glaube, ich hatte bis auf einen Tag immer so zwischen eins und zwei Feierabend. Was sehr gut war ;) Übrigens hab ich mich unter anderem mal mit der Sprachtherapeutin unterhalten, weil die zufällig ihr Paperwork am PC neben mir gemacht hat und die war echt hin und weg von meinem Englisch, dass ich das ja so gut kann und wenn ich schon so gut Englisch spreche, dann kann ich sicher noch ein paar andere Sprachen, weil sich das so nach einem Sprachtalent anhört… Also wenn das eine Sprachtherapeutin sagt, dann kann ich das ja wohl mal glauben ;)

Oh und ich habe Ruby mal wieder restlos begeistert. Ich sollte ja den Raum für den Play-Based Screener Day vorbereiten und sie war hin und weg, hat gleich mal Jane geholt, damit sie sich das auch anschauen kann. Ich sag euch, das war ein Bild! Da stehen zwei erwachsene Frauen, beide Mütter bereits erwachsener Kinder, und zeigen abwechselnd auf Sachen und rufen sowas wie „guck mal, die Teddies machen ein Picknick“ und „oh, ich möchte auch damit spielen!“… herrlich! *gg* Bin ja schonmal gespannt, wie schnell die Kinder das am Montag auseinander nehmen werden. Es werden 12 Kinder erwartet und geschätzt wird, dass wahrscheinlich 10 davon Auffälligkeiten in der Entwicklung zeigen. Ich bin für den Tag von meiner Playgroup freigestellt und soll mich mit den Kindern beschäftigen, weil die beiden Beobachter das wohl nicht machen können, und zusammen mit jemand anderem darauf achten, dass nicht zu viel Chaos entsteht.

Letzte Woche Freitag war ich in der City, weil ich frei hatte und mal ins AIFS HQ wollte. Dort angekommen hab ich mich erstmal auf eine von den Reisebüro-Tanten gestürzt und mir tausend Infos und Broschüren zwecks Preisvergleich geholt. Stellt sich hier raus, dass zumindest die Flüge billiger sind, wenn ich sie direkt bei den Airlines online buche, als über das Reisebüro, also brauch ich da nich mehr hin, hab ja jetzt meine Infos. In besagtem HQ hat mich dann noch der Typ, der jetzt für das Internship Programm verantwortlich ist, angequatscht. Mit Namen (hallo, dass der sich sowas merkt, is immerhin schon über nen Monat her gewesen!) und auch noch auf deutsch! Ich erstmal völlig von den Socken, dass mich wer ohne Vorwarnung auf deutsch anspricht *shock*. Naja, fragt er, wie’s läuft und was das Problem ist. Gibt kein Problem. Kann ja wohl auch mal ohne ein Problem zu haben bei der Agentur vorbeikommen, oder? Tz…

Naja, da ich schonmal in der City war und im Organisationsmodus, bin ich auch gleich mal beim Büro für den Weltjugendtag vorbeigelaufen. Hab mich ja mal online als Volunteer dafür beworben, nur irgendwie scheine ich das System damit verwirrt zu haben, dass ich zwar nen deutschen Pass und die deutsche Adresse, die dazugehört angegeben habe, aber gleichzeitig auch, dass ich schon in Australien bin und die dazu passende australische Adresse angegeben habe. Nach ein bisserl rumfragen und einem kurzen Telefonat durfte ich dann vom 15. in den 5. Stock fahren, wo mich eine nette Mitarbeiterin zum Interview erwartete. Nun heißt es warten, denn die Benachrichtigungen gehen erst so gegen Ende Mai raus. Spannende Sache!

Sonntag bin ich dann mal wieder um 5.30 aufgestanden und in die City gedüst um mich mit Nicole zu unserer Blue Mountains Tour zu treffen. Der Guide war ziemlich witzig und hat eine Menge Sachen erzählt, die ich glaube ich gar nicht alle behalten kann. Unter anderem auch, woran man einen Returning Bomerang erkennt, wie man ihn wirft und woher das Kangaroo seinen Namen hat.

Der erste Stop war der Featherdale Wildlife Park. Schon vor dem Eingang stand einer der „Ranger“ und hatte ein kleines Wallaby in einem Beutel auf dem Arm. So niedlich! Im Park selbst laufen die Wallabies und Kangaroos frei herum und lassen sich auch streicheln. Ich weiß zwar immer noch nicht genau, worin biologisch gesehen der Unterschied zwischen einem Kangaroo und einem Wallaby besteht (vielleicht darin, dass Kangaroos eher einen auf „dicke Hose“ machen?!?),

aber ich weiß nun, dass sich die Wallabies weicher und glatter anfühlen als die Kangaroos, deren Fell ist eher wollig und ein bisserl störrisch. Ähnelt irgendwie dem von Koalas, die konnte man nämlich auch streicheln.

Leider hatten wir nur eine Stunde dort, aber der Park ist ja quasi hier um die Ecke, ich kann also jederzeit wieder hin und das werde ich sicher auch nochmal machen!

Als wir aus dem Park rauskamen, verabschiedete sich leider auch jede Hoffnung auf einen regenfreien Tag. Es goss, mal mehr, mal weniger, aber doch in einem durch. Dementsprechend schlecht war auch die Sicht in den Bergen. je höher wir kamen, desto dichter wurde der Nebel. Trotz Regen sind wir dann noch kurz in den Wald, Bushwalking im Regenwald ;)

Einen wunderschönen kleinen Wasserfall konnten wir dort bewundern, den großen sollten wir später nur hören können, von der Gondel aus war nichts zu sehen, außer weißem Nebel.

Trotzdem hat es Spass gemacht und auf dem Rückweg hörte dann auch der Regen auf, sodass wir zumindest den Olympic Parc und die Fahrt mit der Fähre zurück in die City trockenen Fußes genießen konnten.
Dieses Wochenende fing für mich schon Mittwoch nachmittag an. Donnerstag morgen bin ich wieder moderat früh ausfgestanden, denn es galt einen Flieger zu erwischen. Das Reiseziel: Melbourne. SChon der Beginn der Reise war sehr interessant. Zunächst einmal ist die Verbindung zum Flughafen unglaublich teuer. Ein One-Way Ticket kostet mehr als das doppelte eines Return-Tickets in die City und das, obwohl der Flughafen von der City aus nur drei Stationen entfernt ist! Wer weiß, ob die Leute wieder zurück kommen, wenn sie es erst einmal bis zum Flughafen geschafft haben, also vorher lieber nochmal ordentlich abkassieren… Am Domestic Terminal angekommen und eingecheckt, begab ich mich dann direkt durch die Sicherheitskontrolle, weil es ja nur noch eine Stunde bis zum Abflug war (da wusste ich ja noch nicht, dass wir ganze 30 Minuten Verspätung haben würden). Gerade hatte ich mich noch schön gefreut, dass man auf Inlandsflügen keine Flüssigkeitsbegrenzungen hat und ich beim Gang durch die Schleuse auch nicht gepiepst habe, da winkt mich ein Sicherheitsmensch etwas hinter der Schleuse zu sich: Er würde mich gerne mal auf „Explosives“ testen. Hallo, sehe ich etwa so aus, als würde ich jeden Moment explodieren? Schönen Dank auch! Natürlich habe ich das nicht gesagt, schließlich bin ich ja in einem fremden Land (vielleicht hat er ja meinen deutschen Pass gesehen, den ich noch in der Hand hielt…einen Tag vorm Anzac-Day pickt man wohl gerne mal die Leute raus, deren Nation bereits zwei Weltkriege angezettelt hat) und mit Flughafensicherheitsmenschen ist ja bekanntlich nicht zu spaßen, egal, wo man gerade ist. Also reduzierte ich meine Bemerkung auf ein einfaches „Seh ich so gefährlich aus?“ Nö, wäre Routine. Na dann… Also musste ich meine Handflächen präsentieren und wurde mittels eines Stabes, an dem ein Papierchen befestigt ist dort, an den Schultern, den Armen und den Hosentaschen, sowie an und in meinem Rucksack auf Explosives getestet. Und oh Überraschung, es wurde nichts gefunden! Als ich dann noch am Flughafen Geld ziehen wollte, weigerte der Automat sich, mir welches zu geben und auch in Melbourne hat es erst am dritten Automaten geklappt. Mann, hatte ich eine Angst, dass was mit der Karte nicht stimmt! Ist schließlich nicht einfach, hier an eine neue zu kommen!

In Avalon am Flughafen angekommen kaufte ich mir dann ein Return-ticket für das Flughafen-Shuttle, das einen etwa eine Stunde durch den Bush kutschiert, bevor man in der City ankommt. Dieses Ticket wiederum war fast so teuer wie das One-Way Ticket, was ich früher am Tag gekauft hatte. Gibt einem ja nun doch zu denken…

In Melbourne angekommen hab ich schnell im Hostel eingecheckt, meinen Rucksack aufs Bett geworfen, meine Handtasche gepackt und bin raus in die Sonne. Ja, dort schien tatsächlich die Sonne! Eine ganz tolle Erfahrung, nachdem Sydney ja unbedingt seinen eigenen April-Regen-am-Stück-Rekord von vor 77 Jahren brechen musste, der da lautet 11 Regentage hintereinander… Ja, sowas kommt hier dann tatsächlich in den Abendnachrichten, in Bielefeld denkt man in so einem Fall darüber nach, die Gummistiefel rauszuholen. Jedenfalls ging’s auf zum Büro des Veranstalters, bei dem ich die Tour zu den Little Penguins auf Phillip Island gebucht hatte. Durch den dichten Vor-Feiertagsverkehr sind wir leider ein wenig später als geplant dort angekommen, haben auf der Fahrt aber einige Infos vom Busfahrer erhalten. Zum Beispiel darf man in den Vororten von Melbourne keine Hochhäuser bauen, daher verteilen die sich ziemlich weit ins Land rein, außerdem war es ziemlich diesig, was daran lag, dass die Rangers gerade in den umliegenden Bergen und Wäldern kontrollierte Feuer legen, damit die Brandgefahr im nächsten Sommer nicht so hoch ist. Da ich offensichtlich bei einem veranstalter gebucht hatte, der Penguins Plus mit einschließt, musste ich nicht, wie die meisten anderen zu der Beton-Tribüne am Strand laufen, sondern konnte die Pinguine von einer etwas abseits gelegenen Holzplattform aus beobachten. Dort waren weniger Menschen und der Pfad der Pinguine führte direkt daran vorbei. Und so tauchten nacheinander Gruppen von bis zu 70 Pinguinen aus dem Dunkeln auf und watschelten mit geschnattert an uns vorbei, blieben hier und da mal stehen, um sich gegenseitig zu putzen, uns Menschen anzuschauen, oder auf eine andere Gruppe zu warten. Auf ihrem Weg durch die Dünen zu ihren Nestern konnte man die Pinguine sogar begleiten, weil sie direkt an dem Holzweg entlang laufen.

Die Tierchen sind total niedlich und man kann gar nicht anders als die ganze Zeit „oooh“ und „süüüß“ zu sagen, mit einer quietsche-stimme reden. Am liebsten würde man die Kleinen knuddeln und Baby nennen! Ich bin mehrmals von der Plattform aus mit einer Gruppe Pinguine mitgelaufen und dann wieder zurück um auf die nächste zu warten. Nebenbei konnte ich noch die Sterne beobachten, die richtig gut zu sehen waren, weil ja nicht viel Licht an war. Ich glaube, ich habe das erste Mal in meinem Leben die Milchstrasse gesehen (und das southern cross)! Danach habe ich noch ein wenig Zeit im Visitors Centre verbracht, in dem es eine Ausstellung über die Pinguine gibt und natürlich jede Menge Souvenirs (unglaublich, was manchmal für ein Müll verkauft und tatsächlich auch gekauft wird!). Übrigens können Pinguine ertrinken, wenn ihre Federn nicht genügend eingefettet sind, deshalb verbringen die Jungen und die Erwachsenen, die in der Mauser sind, auch eineige Zeit am Strand in ihren Nestern, bis sie sich wieder vernünftig eingefettet haben. Zu viel ist aber auch nicht gut, wenn Pinguine in eine Öllache geraten, werden sie am Strand eingefangen und kriege kleine Pullis angezogen, damit sie das Öl nicht verschlucken, wenn sie sich säubern und werden dann gereinigt und erst wieder freigelassen, wenn sie sich wieder ordnungsgemäß eingefettet haben und schwimmfähig sind. Und ihre Scheidungsrate beträgt 17% ;)

Freitag bin ich dann los um Melbourne zu erkunden, was schwieriger war, als gedacht. Das Problem hieß Anzac Day und dauerte bis 13 Uhr.

Nach dem Motto „if you can’t beat them, join them“ hab ich mir das Spektakel dann mal anschauen müssen. Beim Anzac Day geht es um die Soldaten, die für Australien in die beiden Weltkriege gezogen sind. Besonders im ersten, da es dort einige Meinungsverschiedenheiten mit den Briten gab, die die Australier gerne mal als Kanonenfutter benutzt haben. Jedenfalls gibt es in Melbourne einen Dawn Service, also eine Gedenkveranstaltung bei Sonnenaufgang (für die ganz eifrigen), dann den Anzac Day March, der um 9 Uhr morgens beginnt und sich bis 13 Uhr durch die Innenstadt mit Zielpunkt Shrine of Rememberance (und was das für ein Schrein ist!).

In dieser Parade laufen zum Beispiel Veteranen und deren Familien mit, aber auch andere Leute und sogar Schulklassen, die in authentischen Uniformen sämtliche Batallione, Abteilungen und was weiß ich nich alles darstellen, die in den Kriegen beteiligt waren und aus Victoria stammen. Von den Besatzungen sämtlicher Kriegsschiffe, der Handelsmarine, Spionage, Kundschaftern, Infantrie, Artillerie, Luftwaffe über Ärzte und Krankenschwestern bis hin zur Versorgung.

Dazwischen dann Musikkapellen und am Strassenrand ne Menge Aussies und solche, die es werden wollen, die ausnahmsweise mal ihren Nationalstolz und Fähnchen rausgekramt haben und klatschend die Parade anschauen. Irgendwie komisch, dass Soldaten als Kriegshelden verehrt werden, selbst noch 90 bzw. 70 Jahre nach den Weltkriegen. Gut, wenn man zwei Weltkriege anzettelt und auch noch verliert, macht man sowas wohl nicht (Zitat aus „Gallipoli“: „Don’t know why we are fighting, but Germany started the war“). Als die dann endlich fertig waren (ich hatte schon den Eindruck, die laufen einmal angekommen wieder zurück und stellen sich am anderen Ende der Parade wieder an, so viele Leute kann es doch unmöglich in Melbourne geben…), war es tatsächlich ein Uhr (und es gab noch einen Service…) und langsam rollte auch wieder der ÖPNV an und die Touri-Attraktionen machten wieder auf.

Ich also in den ersten Touri-Bus rein (gibt’s hier umsonst) und trotz meines Vorhabens erst einmal eine komplette Runde zu fahren, bin ich beim ersten Halt raus und ins Melbourne Museum rein. Dort gibt es eine Studentenermäßigung in Form von freiem Eintritt (das nenn ich mal ne Concession!) und ich hab es irgendwie geschafft, dort drinnen 3 Stunden zu verbringen! War super! Es gab viele Sachen zum Ausprobieren und es war super interessant. Neben ausgestopften Tieren und Dino-Skeletten gab es Bugs alive, also eine Austellung mit lebenden Insekten (man konnte seinen Kopf in eine Plastikkuppel stecken, die mitten in einem Termitenhaufen war, oder Käfern dabei zuschauen, wie sie ein totes Tier abnagen) und Aborigene-Kunst. Abends bin ich wieder zurück in die City zum Federation Square, dort gibt es eine große Leinwand und es wurde der Film „Gallipoli“ mit einem erschreckend jungen Mel Gibson gezeigt, das ganze gab’s umsonst und open Air auf kleinen Klappstühlen.

Samstag war mein letzter Tag in Melbourne und auch einer, dem ich mit Spannung entgegenblickte. Seit fast 10 Jahren habe ich eine Brieffreundin in Sri Lanka. Wie es der Zufall so will, ist sie vor ein paar Jahren nach Australien gezogen um hier zu studieren. Da sie in Melbourne wohnt, wollten wir uns treffen, wenn ich schon einmal da bin. Nachdem ich ausgecheckt hatte, hatte ich aber noch gut zwei Stunden bis zu unserem Treffen, also Zeit genug für ein Frühstück am Yarra-River, wo ich den Ruderern zuschauen könnte.

Das wäre auch eine Sportart für mich. Also nicht das Rudern, sondern eher die Position des Menschen, der vorne im Boot sitzt und den Ton angibt. Nach einem kleinen Abstecher ins Visitors Centre, also der Touristen Information, wo ich mich wieder mit massig Broschüren eindeckte (so ein riesiges Scrapbook kann ich gar nicht machen), verbrachte ich den Rest der Zeit in der Sonne auf dem Federation Square. Dann endlich war es soweit und meine Brieffreundin, von der ich niemals dachte, dass ich sie jemals sehen würde, stand vor mir. Nachdem wir also gegenseitig kundgetan hatten, wie unglaublich das doch ist, dass wir uns überhaupt und dann auch noch ausgerechnet in Australien treffen, brachen wir zu noch mehr Sightseeing auf, denn sie hat wegen der Uni auch noch nicht viele Touri-Sachen in Melbourne gemacht. Wir haben sogar erstaunlich viel geschafft. Zuerst ging’s zum Shrine of Rememberance, dann in die NGV (National Gallery of Victoria), nach einem gemeinsamen Lunch dann noch auf den Rialto Tower und schließlich noch ins Aquarium, wo Haie und riesige Stachelrochen um uns rumschwammen (ich hab übrigens auch einige Nemos und sogar Dories gesehen;)).

Dann war es auch schon Zeit Abschied zu nehmen, denn mein Bus zum Flughafen ging um 18 Uhr. Es war echt ein schöner Tag und wir haben viel gequatscht und Spass gehabt! Vielleicht werden wir uns nochmal sehen, denn sie kommt vielleicht im Juni oder Juli nach Sydney. Dann kann ich ihr die Stadt zeigen ;)

Ich brauchte mir übrigens auch keine Sorgen machen, dass ich auf dem Rückweg im Zug einschlafen würde, denn es gab Trackworks, also Gleisarbeiten und ein Teil der Strecke wurde durch Busse ersetzt, also musste ich statt einmal gleich dreimal umsteigen und kam eine halbe Stunde später als geplant in Rooty Hill an, aber da ich ja in einer so tollen Gastfamilie gelandet bin, musste ich nur kurz anrufen und wurde mitten in der Nacht (literally) vom Bahnhof abgeholt!

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