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Party, Mountains und Beach

Da hab ich mich was getraut. War vorletzte Woche Freitag beim Friseur. Zwecks vereinfachter Völkerverständigung hab ich auch einige Bildchen auf mein Handy geladen (jaaa, auch sowas muss vorbereitet sein, bin ja schließlich Deutsche, die planen…). Inzwischen sind meine neue Frisur und ich auch öfter mal einer Meinung ;)

Und was macht man mit einer neuen Frisur? Richtig, man führt sie aus! Bin also mal wieder hier in den Zug gehüpft und bin ne ganze Stunde lang nach Chatswood gegurkt, wo ich bei Linda mein Nachtlager aufgeschlagen habe. Zwecks Vortrinken haben wir uns dann mal im bottle shop umgeschaut und uns schließlich für no-name Alkopops entschieden. Obwohl auch hier großzügig besteuert, waren die doch noch relativ günstig und wir dachten uns, wenn die doch so verrufen sind, dann lohnt sich das vielleicht auch. Ein paar Stunden später mussten wir feststellen, dass die ihrem Ruf nicht gerecht werden konnten und wir keine 14 mehr sind. Naja, Vortrinken war jedenfalls bei Michael in der WG und wir sind dann auch ganz australisch schon um 11 Uhr mit 2 Taxen (waren so um die 6 Leute) zur cargo bar bzw. cargo lounge. Da standen wir nämlich dank Mareike auf der Gästeliste (hui!). Beziehungen muss man eben haben *gg*. War auch ganz nett da drinne, auch wenn die Musik mal wieder nicht mein Ding war. Immerhin war das drumherum viel besser als das letzte Mal. Auch wenn ich mich gegen Ende doch stark gefragt habe, wer auf die Idee gekommen ist, in einem „nightclub“ (gut, tagsüber ist es eine ganz gewöhnliche, wenn auch noble Bar) Teppich auszulegen! Das Dingen hat sich unter meinen Schuhen angefühlt, als müsste der spätestens am Morgen danach rausgerissen und neu verlegt werden! Will gar nicht wissen, was die jedes Wochenende an Teppichreinigungskosten zahlen!! Na gut, aber Linda und ich haben mal erörtert, dass das vermutlich der Praktikant aus Übersee machen muss ;)

Nee, war aber ganz nett, hab eine Arbeitskollegin von Linda kennengelernt, die eine sehr volle Schottin dabei hatte und auf dem Rückweg im Nachtbus noch zwei Deutsche. Die haben sich erstmal auf deutsch über den Seven Eleven Test ausgelassen und noch ein Mädel nicht ganz so nett kommentiert, die in den Bus kam. Direkt danach dreht der Typ sich zu uns um und fragt uns auf englisch, ob wir denn den Seven Eleven Test kenn würden. Ich noch kurz überlegt, ob ich mal bei englisch bleiben sollte, aber fands dann doch besser, ihn direkt wissen zu lassen, dass wir alles verstanden haben. Hat er mal nich raushängen lassen, ob es ihm peinlich war. Auch gut, wir kennen ja die Natur von Nachtbusbekanntschaften schon aus Deutschland, ne?

Am nächsten Morgen (gut, mittag wars schon…), bin ich dann noch ein bisserl durch die Stadt gelaufen und hab mich endlich getraut, was bei Boost Juice zu kaufen. Berry Crush…. yummy! Ansonsten hab ich mir dann mal nen ruhigen Tag gemacht, schließlich sollte es ja am nächsten Tag rauf in die Berge gehen, Sightseeing, Bushwalking in Katoomba.

Hab also Mareike, Christoph und Michael im Zug getroffen. In Katoomba angekommen sind wir dann gleich auf ein Sub bei Subway rein (da denkt man, die sind total excited, endlich mal in den Blue Mountains zu sein und können’s kaum abwarten, die Three Sisters zu sehen… *lol*).

Danach haben wir uns aber gut gestärkt aufgemacht. Sind zum Echo point gelaufen, dann zu den Three Sisters runter, um dann die great stairway hinunterzuwandern. Das sind 801 Stufen, zumindest laut Schild. Das Nachzählen haben wir uns dann aber mal gespart, das laufen war schon anstrengend genug. Das verwunderliche aber war, dass uns tatsächlich Menschen entgegen gekommen sind!

Nach einer gefühlten Ewigkeit unten angekommen, hat uns ein Schild mitgeteilt, dass man für den Weg nach oben gut 45 Minuten einplanen soll. Christoph hat die ganze Zeit versucht, die Stufen mit denen des Kölner Doms zu vergleichen. Sehr witzig. Wir waren auf jeden Fall mal äußerst froh, dass wir den Weg nicht wieder hochgehen mussten, sondern schön bis zur Scenic World stundenlang (Leute, das waren doch nur 20 Minuten ;) *gg*) durch den Busch gewandert. Von dort haben wir dann die Seilbahn nach oben genommen und sind wieder zurück nach Katoomba gelaufen (auch wenn die anderen da ein wenig zu jammern angefingen und intensivst nach einem Taxi Ausschau hielten…). War ein schöner Tag und wir haben einige lustige Fotos gemacht.

Am Montag bin ich tatsächlich um 4.30 Uhr morgens aufgestanden um mir das EM-Finale anzuschauen. Hat auch nichts gebracht, irgendwie scheint die deutsche Mannschaft meinen Aufwand nicht wirklich gewürdigt zu haben.

Die Woche auf Arbeit war auch sehr interessant. Hatte meine vorletzte playgroup in Blackheath, was ich ganz schön traurig fand. In der class wieder mal festegestellt, dass ich einen kleinen Freund habe.

Muss mal schauen, dass er sich langsam auch mehr mit den anderen Erziehern beschäftigt, nicht, dass er mich zu dolle vermisst, bin ja nicht mehr lange da. Nachmittags hab ich mich dann wieder mit der Evaluation beschäftigt und schicke Diagramme erstellt, die Kathy erstmal vollkommen von den Socken gehauen haben. Musste ihr dann erklären, dass ich sowas im Studium gelernt habe (Gruß an den IMK…), wenn auch mit Analyse-Software und nicht per Hand. Sie war absolut begeistert und will mich auch nicht mehr gehen lassen. Freitag hab ich dann noch die letzten Feinheiten gemacht und dann waren die 144 Fragebögen auch schon ausgewertet und die schicken Diagramme usw. in Kathys Mailbox. Erst da ist mir übrigens aufgefallen, dass ich Kreuztabellen (Sector x Item) erstellt habe! Jaha, da könnt ihr ruhig mal beeindruckt sein!

Dann war die Woche auch schon wieder um und meine Gastmutter, Emma und Matt haben unsere Sachen gepackt und sind übers Wochenende nach Manyana gefahren. Dort sind wir am Strand gewesen (nicht Schwimmen, war ja Winter, wenn auch schön warm tagsüber), haben Matt beim Angeln zugesehen (er hat seaweed gefangen *gg*), Oktopusse geärgert, über die Felsen gewandert usw. Auf dem Hinweg haben wir kurz vorm Haus ein paar riesige Kangaroos im Dunkeln am Strassenrand stehen sehen. Der Rückweg wurde zur Sightseeing Tour, See, Surf Shop, ein lookout point, die Hampden Bridge und ein Pie Shop ;)

Heute war der Anfang der NAIDOC week, das ist die Woche der Aborigenes und wir haben auf der Eröffnungsveranstaltung der Blue Mountains Bastelangebote für Kinder gemacht. Es gab interessante und teils auch erschütternde Geschichten von Aborigenes zu hören, einen Marsch durch Katoomba, ein Bühnenprogramm und leckeres Essen. Auf dem Rückweg hab ich noch eine Gruppe Jugendlicher aus Belgien und dem Saarland getroffen, die für den Weltjugendtag hier sind. Hab mich fast ne Stunde lang mit denen unterhalten. War sehr interessant zu hören,wie sie derzeit untergebracht sind, was sie für ein Programm haben und was sie für Vorstellungen von Australien haben (z.B., dass es in den Häusern wärmer ist als draußen…).

Hm, da ich ja schon mit der Evaluation des Summits fertig bin (was mein Programm für die School Holidays sein sollte), suche ich mir diese Woche mal selber Arbeit. Jeanette hat mir das Program für heute per SMS mitgeteilt, morgen und übermorgen hab ich mir auch teilweise was organisiert und für Freitag hab ich auch ein Angebot (es sei denn, die Alternative wäre ein freier Tag, dann soll ich nicht kommen, sagt Jeanette ;) ). Denk mal, dass ich dann Donnerstag frei mache und mal in die Stadt fahre, Terror bei meiner Orga machen *lol*. Ein bisschen Spass muss sein ;)

Der Juni


Bevor der Monat um ist, muss ich ja doch noch mal schnell meiner Pflicht nachkommen und berichten, was hier so passiert ist.

Ich war tatsächlich vor zwei Wochen das erste Mal so richtig abends weg in Sydney. Da wir ja bei Linda vortrinken wollten, bin ich Samstag noch schnell in die Mall um mir Alkohol zu kaufen. Das ist hier ein bisserl komplizierter als in Deutschland, denn der steht hier nicht einfach so im Supermarkt rum. Woolworths hat zum Beispiel eine extra Abteilung, komplett abgetrennt vom Rest des Ladens, in der es dann nur Alkohol gibt. Alles viel viel teurer als gewohnt, ich werd ich mich jedenfalls nicht mehr über deutsche Preise beschweren! Dann musste ich noch meine ID, also meinen Führerschein zeigen, weil ich wohl nicht alt genug aussah (hier liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren!) und dann wurde mir die Flasche Wein in einer braunen Papiertüte überreicht, ganz so, wie das auch in den USA üblich ist, weil man die Flaschen ja nicht in der Öffentlichkeit sehen soll. Dabei weiß jeder ganz genau, was sich so in braunen, flaschenförmigen Papiertüten versteckt… Jedenfalls kam ich mir fast vor wie ein Verbrecher, als wenn ich was unrechtes tun würde. Also Wein und Tüte mal ganz schnell in meine Tasche gesteckt… Gegen 8 bin ich dann in Chatswood angekommen und nach dem Wein und einigem hin und her sind wir dann im Darling Harbour gelandet und in einen „nightclub“ gegangen (wie genau, das ist eine andere Geschichte, die ich jetzt mal nicht weiter ausführen werde).
Die Musik war mal so gar nicht mein Geschmack und das Publikum ziemlich jung und voll und spärlich bekleidet. Also auch nicht so mein Ding. Naja, wir haben’s immerhin bis gegen 3 dort ausgehalten und sind dann mit nem Taxi zurück. 3 Uhr ist für australische Verhältnisse übrigens schon ziemlich lange. Hier taucht man anscheinend spätestens um 11 im nightclub auf und zwischen 2 und 3 geht’s schon wieder nach Hause. Als Deutsche sind wir das etwas anders gewohnt und waren dementsprechend verblüfft. Wir hatten zwar vorher davon gehört, konnten es aber dennoch erst glauben, als wir es dann erlebt hatten.

Am nächsten Tag hab ich mich dann das letzte Mal mit Nicole in Sydney getroffen, weil sie ja letztes Wochenende mit Monique nach Brisbane geflogen ist. Wir waren im Kino und haben uns „what happened in Vegas“ angeschaut. Film war recht lustig, Abschied von Nicole ein wenig traurig. Da stand ich dann abends am Bahnhof und mir wurde schlagartig bewusst, dass ich mich ab sofort selber beschäftigen muss. Seltsame Sache.

Aber das hatte sich auch ganz schnell erledigt, denn schon in der Woche hab ich übers Studi-VZ ein paar Leute kennengelernt, die ich dann gleich am nächsten Sonntag getroffen habe. War echt ein schöner Tag, wir haben dann im Darling Harbour noch zufällig drei weitere Jungs aus Deutschland getroffen, weil die neben uns sassen und sich irgendwann mal ins Gespräch eingeklinkt haben. Wir waren dann noch in der cargobar was trinken.

Auf Arbeit war alles soweit okay. Fands nur ein bisschen schade, dass meine Kollegin doch den Floortime Workshop cancellen musste, weil sie mit ihrem Papierkram hinterhing und im Büro arbeiten musste. Deswegen konnte ich auch nicht hingehen. Da sie mit ihrem Papierkram beschäftigt war, konnte ich meinen Praktikumsbericht weiterschreiben. Is ja schonmal was, das ich bereits angefangen habe. Bezweifle aber, dass ich den hier noch zu Ende bringen werde. Viel interessanter fand ich dagegen das „stick insect“, das wir zu Besuch hatten.

Am 19.06. war dann ja der Early Childhood Summit. 180 Teilnehmer! Zuerst hab ich am Empfang mitgeholfen und Namensschildchen, showbags ausgeteilt und das Platzsystem erklärt. Dann bin ich selbst zum Teilnehmer mutiert. War ganz interessant. Hab mich mit einigen Leuten unterhalten, die andere Sachen machen, als Connect und wurde von mehreren Leuten für ne Engländerin gehalten und einmal sogar für ne Irin (wo auch immer der irische Akzent herkommen soll….).

Nach dem Summit bin ich noch in Katoomba geblieben, weil dort abends ein Poetry Slam stattfinden sollte.

Leider haben die später angefangen als angekündigt, daher konnte ich nur 6 performances sehen und die haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Kann auch einfach daran liegen, dass 2 Minuten für eine performance einfach viel zu kurz sind.

Am nächsten Tag auf Arbeit (playgroup-freitag) empfängt mich meine Kollegin mit der Nachricht, dass ich die playgroup heute alleine schmeißen kann, weil sie nur schnell was im Büro macht und dann nach Hause geht. Super! Mal gut, dass die Eltern in dieser speziellen playgroup sich mit ihren Kindern beschäftigen und ich eigentlich nicht wirklich was machen musste. Aber es gab auch keine Wutanfälle zu verzeichnen und das, obwohl wir alle nicht rausgehen konnten, weil es regnete! wenn das mal nicht für sich spricht ;)

Nen Tag später war dann schon wieder Wochenende und Winter Magic Festival in Katoomba. Bin da morgens raufgefahren und hab mir die Parade angeschaut. Außerdem gab es noch hier und da kleinere Events und ne Art Markt, also ne Menge Buden auf der Hauptstrasse, die vollgepackt mit Menschen war.

Hab ne Kollegin im Chor singen sehen, einen Vater aus der playgroup vom Vortag Gitarre spielen sehen (der dann gleich meinte, „du kennst meinen Sohn!“ und „er scheint dich zu mögen, wir sollten ein Foto von dir machen!“) und hab meine Chefin kurz zufällig getroffen und ihre jüngste Tochter und ihren deutschen Mann aus Bielefeld kennengelernt (Wir haben uns aber beide geweigert deutsch miteinander zu reden, als meine Chefin meinte, „ihr könnt ja deutsch beide miteinander deutsch reden“. Wir sind ja schießlich nicht in Australien um deutsch reden ;) ). Weil es superkalt war, bin ich am frühen Nachmittag wieder zurück gefahren.

Die letzte Woche war das Wetter dann wieder besser. Zwar immernoch recht kühl, aber strahlendblauer Himmel! Die Woche im Praktikum war recht erfolgreich. Hab ein richtig tolles Erlebnis in der ECI-Class gehabt, nachdem ich es nun wirklich richtig traurig finde, dass ich nicht mehr lange da bin.

Außerdem konnte ich wieder was zu den Highlights beisteuern und eine Mutter aus der montags-playgroup meinte, ich soll ja Bescheid sagen, wenn meine letzte playgroup ist, weil ihr Sohn mich sicher furchtbar vermissen wird und wir uns ja richtig verabschieden müssen ;) Hab dann auch gleich von dem Kleinen eine Lektion über gefährliche Tiere in Australien bekommen, auf die ich aufpassen muss, wenn ich reise.

Ansonsten hab ich mich furchtbar gefreut, mit Natalie skypen zu können und fand es mindestens genauso traurig, dass sie wieder zurück in Deutschland ist und ich nicht da bin um sie sehen zu können.

So, das solls dann erstmal für heute gewesen sein. Dieses Wochenende werde ich dann mal schildern, wenn es vorbei ist. Das lohnt sich.

Bye-Bye Bielefeld

Eigentlich wollte ich ja nie nach Bielefeld. Vor etwa 3,5 Jahren fand ich die Vorstellung, dort die folgenden 5 Jahre zu verbringen total schrecklich. Überhaupt hatte ich bis dahin von diesem ominösen Bielefeld noch nie etwas gehört und konnte mir gar nichts darunter vorstellen.

Doch wie es so ist im Leben, kommt doch alles anders. Jetzt sind noch keine fünf Jahre vergangen und ich vermisse diese dämliche Stadt. Oder eher gesagt, die ganzen Menschen dort, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind: Die vielen guten Freunde, die einen auf dreiste Anfragen spontan durch Bielefeld fahren, sei es zum Baumarkt, zum Bahnhof oder zu einer Freundin, die ihre Wohnung für Parties zur Verfügung stellen, mit denen man Kaffee trinkt, Volleyball spielt, Schlittschuh laufen geht (oder das zumindest vorhat), die viel Müll mitmachen und sich noch viel mehr davon anhören, die einem helfen, wenn Not am Mann ist und einem ganz simpel und wie selbstverständlich auch einfach mal das Leben retten. Nicht zu vergessen, die wunderbaren Kinder, auf die ich aufpassen durfte und ihre Familien, die mir so sehr vertraut haben. Eigentlich viel mehr, als man zum Leben braucht. Mein Bielefeld.

Ich muss sagen, ich war schon schwer beeindruckt, dass alle das Motto der Geburtstags-/Abschiedsparty so kreativ umgesetzt haben! Eigentlich hatte ich ja auch vor, mich nochmal so richtig schön mit jedem zu unterhalten, aber irgendwie hat das wohl nicht so geklappt. Nachdem die ersten fünf Menschen da waren, hatte ich schon den Überblick verloren und egal, ob ich mal eben zu wem rüberwollte, oder mir was zu trinken oder zu essen holen wollte, hatte ich das Gefühl, ständig auf dem Weg irgendwo oder bei irgendwem hängen zu bleiben, so dass ich mein jeweiliges Ziel frühestens im dritten Anlauf erreichte, wenn überhaupt. Was das Trinken angeht, war das wohl auch besser so *lol* und wer mich kennt, der weiß ja, dass ich eh selten den geraden Weg nehme. Wer keine Umwege macht, verpasst doch das Beste im Leben! Ich hoffe, dass sich keiner vernachlässigt fühlte und ihr alle mindestens genauso viel Spass hattet, wie ich. Eigentlich hatte ich mir ja auch vorgenommen, tapfer zu sein und nicht zu heulen, aber spätestens, als ich die Uhren überreicht bekommen habe, war es bei mir komplett vorbei. Ich hoffe, ich bringe die drei Zeiten nicht vollkommen durcheinander, wenn es daran geht sie auf Sommerzeit (zumindest die beiden europäischen Uhren, in Australien wird’s ja Winter) umzustellen! Und der Volleyball ist auch der Hammer, aber über die Surfer müssen wir nochmal reden ;) Ihr seid einfach unglaublich! Am Ende war’s dann doch ziemlich traurig. Ich glaube, ich kann machen, was ich will, ich werde euch alle vemissen (auch wenn ich mir Mühe geben werde, damit das nicht ausufert) und ich hoffe, ich fehle euch auch ein bisserl!

Der Abschied ist mir ganz und gar nicht leicht gefallen und momentan schwanke ich minütlich zwischen der Vorfreude auf Australien und dem Wunsch, einfach wieder in den Zug zu steigen und zurück nach Bielefeld zu fahren. Meine Familie macht es mir auch nicht grad einfacher. Was machen die nur alle für ein Drama? Ob nun Italien, England, Belgien oder Australien, ob nun drei oder sechs Monate, wo ist denn da der Unterschied!? Und wehe, jetzt kommt einer an und erklärt mir den Unterschied! Sorgt gefälligt dafür, dass ich in das Flugzeug steige! ;)

Bad Taste


Kleine Anekdoten

Jane: "We should do something before you go. Maybe go out for lunch or dinner. Or we should have drinks and go out. I haven't seen you drinking!" Ich: "You don't wanna see that, believe me ;)" Jane: "What would you like to do?" Ich: "Stay here?!" Jane: "Oh yeah! Could you arrange that?"

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