Mit 'WYD' verschlagwortete Einträge



Mind the gap!

Eileen, dieses Bild ist nur für dich! Was haben wir gelacht, damals, in den guten alten Zeiten in England! Anscheinend haben diese wunderbaren Durchsagen doch ihren Sinn. Ist wahrscheinlich vergleichbar mit den Warnungen, die uns unsere Eltern immer und immer wieder bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit serviert haben. Als ich dieses Plakat zum ersten Mal gelesen habe, war ich ziemlich überrascht von der doch sehr hohen Zahl der Lückenfüller. Wenn man jetzt aber mal überlegt, dass ich jeden Morgen und jeden Abend zwei Züge besteige und das ganze 20 Wochen lang, dann müsste es ja auch irgendwann mal mich treffen. Sollte es irgendwann mal soweit sein, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ich das nicht hier posten werde. Vielleicht doch, aber nur, wenn es eine wirklich gute Story ist ;)

Da aber Schadenfreude (ein sehr deutsches Wort, daher verwendet es auch der englischsprachige Teil der Weltbevölkerung) bekanntlich die schönste Freude ist, stehe ich jedesmal am Bahnsteig und beobachte die ein- und aussteigenden Menschen ganz genau um den Moment auch ja nicht zu verpassen. Statistisch gesehen müsste ich es ja früher oder später mal zu Gesicht bekommen, schließlich nehme ich einmal die Western Line, die alle Pendler aus den westlichen Vororten in die City zur Arbeit und wieder zurück bringt und zum anderen die Blue Mountains Line, in der scharenweise Touristen hocken, von denen ein Teil die gut gemeinten Warnungen wahrscheinlich noch nicht einmal versteht. Bisher wurde ich allerdings sowohl von den Pendlern als auch von den Touris enttäuscht. Da fragt man sich doch, wo die 100 Menschen in die Lücke fallen. Vielleicht gibt es irgendwo ein Nest, wo die Leute einfach ein bisschen dumm sind oder einfach nur kurze Beine und eine dementsprechend kleine Schrittlänge haben.

Der Papst hat auch noch keine Neuigkeiten verkündet. Wenn er schon in Australien wäre, hätte ich da eine Vermutung, wo er steckt ;) Wäre aber mal so langsam schön, zu wissen, wann und wo ich zum volunteeren aufkreuzen muss, Uniform und Pass brauch ich ja auch noch…

Dafür legen sich die Sydneysider aber richtig ins Zeug um den Papst ordentlich zu beeindrucken. Seit einiger Zeit hängen an sämtlichen Bahnstationen Plakate um die armen Pendler zu warnen und um über die Sonderzüge zu informieren. Dazu gibt es dann auch noch verschiedene Broschüren für Pendler, damit sie sich das Chaos auch zu Hause nochmal anschauen können. Sogar in Penrith (das ist etwas mehr als eine Stunde mit dem Zug von Sydney CBD entfernt) hängen Plakate, die Pilgerern sagen, wo sie für welche Events aussteigen müssen. Ein angekündigter Bahnstreik wurde auch erstmal abgewendet (das hat die deutsche Bahn nicht geschafft, als ich geflogen bin…), das ganz große Chaos bleibt also doch aus.

In der City haben sie die ganzen Geschwindigkeitshügel abgebaut, weil das Papamobil da anscheinend nicht drüber fahren kann ;) Außerdem werden viele Strassen zeitweise gesperrt und einige sogar komplett, was meinem Gastvater ziemlich in die Quere kommt, da er als Kurierfahrer in der Stadt arbeitet. Und dann wird sogar noch die Harbour Bridge für den Pilgermarsch gesperrt! Das ist eine ziemlich große Sache. Kann ich mir kaum vorstellen, wenn ich überlege, wie viele Autos, Busse und Züge da jeden Tag und auch am Wochenende rüberfahren. Jedenfalls bin ich schon richtig gespannt, wie das Ganze so abläuft und freu mich auch schon richtig drauf (vor allem, seit ich diese Woche die ersten Pilgerer getroffen habe) – das wird ein Spass!

Morgen muss ich nur vormittags arbeiten, daher werde ich nachmittags in die Stadt fahren und mir die Geschichte mal anschauen, bevor die Massen da sind. Meine Kollegin hat schon gefragt, ob die Jugendlichen dem Papst auch zujubeln und ihn ankreischen wie einen Popstar ;) Schaunmermal.

Party, Mountains und Beach

Da hab ich mich was getraut. War vorletzte Woche Freitag beim Friseur. Zwecks vereinfachter Völkerverständigung hab ich auch einige Bildchen auf mein Handy geladen (jaaa, auch sowas muss vorbereitet sein, bin ja schließlich Deutsche, die planen…). Inzwischen sind meine neue Frisur und ich auch öfter mal einer Meinung ;)

Und was macht man mit einer neuen Frisur? Richtig, man führt sie aus! Bin also mal wieder hier in den Zug gehüpft und bin ne ganze Stunde lang nach Chatswood gegurkt, wo ich bei Linda mein Nachtlager aufgeschlagen habe. Zwecks Vortrinken haben wir uns dann mal im bottle shop umgeschaut und uns schließlich für no-name Alkopops entschieden. Obwohl auch hier großzügig besteuert, waren die doch noch relativ günstig und wir dachten uns, wenn die doch so verrufen sind, dann lohnt sich das vielleicht auch. Ein paar Stunden später mussten wir feststellen, dass die ihrem Ruf nicht gerecht werden konnten und wir keine 14 mehr sind. Naja, Vortrinken war jedenfalls bei Michael in der WG und wir sind dann auch ganz australisch schon um 11 Uhr mit 2 Taxen (waren so um die 6 Leute) zur cargo bar bzw. cargo lounge. Da standen wir nämlich dank Mareike auf der Gästeliste (hui!). Beziehungen muss man eben haben *gg*. War auch ganz nett da drinne, auch wenn die Musik mal wieder nicht mein Ding war. Immerhin war das drumherum viel besser als das letzte Mal. Auch wenn ich mich gegen Ende doch stark gefragt habe, wer auf die Idee gekommen ist, in einem „nightclub“ (gut, tagsüber ist es eine ganz gewöhnliche, wenn auch noble Bar) Teppich auszulegen! Das Dingen hat sich unter meinen Schuhen angefühlt, als müsste der spätestens am Morgen danach rausgerissen und neu verlegt werden! Will gar nicht wissen, was die jedes Wochenende an Teppichreinigungskosten zahlen!! Na gut, aber Linda und ich haben mal erörtert, dass das vermutlich der Praktikant aus Übersee machen muss ;)

Nee, war aber ganz nett, hab eine Arbeitskollegin von Linda kennengelernt, die eine sehr volle Schottin dabei hatte und auf dem Rückweg im Nachtbus noch zwei Deutsche. Die haben sich erstmal auf deutsch über den Seven Eleven Test ausgelassen und noch ein Mädel nicht ganz so nett kommentiert, die in den Bus kam. Direkt danach dreht der Typ sich zu uns um und fragt uns auf englisch, ob wir denn den Seven Eleven Test kenn würden. Ich noch kurz überlegt, ob ich mal bei englisch bleiben sollte, aber fands dann doch besser, ihn direkt wissen zu lassen, dass wir alles verstanden haben. Hat er mal nich raushängen lassen, ob es ihm peinlich war. Auch gut, wir kennen ja die Natur von Nachtbusbekanntschaften schon aus Deutschland, ne?

Am nächsten Morgen (gut, mittag wars schon…), bin ich dann noch ein bisserl durch die Stadt gelaufen und hab mich endlich getraut, was bei Boost Juice zu kaufen. Berry Crush…. yummy! Ansonsten hab ich mir dann mal nen ruhigen Tag gemacht, schließlich sollte es ja am nächsten Tag rauf in die Berge gehen, Sightseeing, Bushwalking in Katoomba.

Hab also Mareike, Christoph und Michael im Zug getroffen. In Katoomba angekommen sind wir dann gleich auf ein Sub bei Subway rein (da denkt man, die sind total excited, endlich mal in den Blue Mountains zu sein und können’s kaum abwarten, die Three Sisters zu sehen… *lol*).

Danach haben wir uns aber gut gestärkt aufgemacht. Sind zum Echo point gelaufen, dann zu den Three Sisters runter, um dann die great stairway hinunterzuwandern. Das sind 801 Stufen, zumindest laut Schild. Das Nachzählen haben wir uns dann aber mal gespart, das laufen war schon anstrengend genug. Das verwunderliche aber war, dass uns tatsächlich Menschen entgegen gekommen sind!

Nach einer gefühlten Ewigkeit unten angekommen, hat uns ein Schild mitgeteilt, dass man für den Weg nach oben gut 45 Minuten einplanen soll. Christoph hat die ganze Zeit versucht, die Stufen mit denen des Kölner Doms zu vergleichen. Sehr witzig. Wir waren auf jeden Fall mal äußerst froh, dass wir den Weg nicht wieder hochgehen mussten, sondern schön bis zur Scenic World stundenlang (Leute, das waren doch nur 20 Minuten ;) *gg*) durch den Busch gewandert. Von dort haben wir dann die Seilbahn nach oben genommen und sind wieder zurück nach Katoomba gelaufen (auch wenn die anderen da ein wenig zu jammern angefingen und intensivst nach einem Taxi Ausschau hielten…). War ein schöner Tag und wir haben einige lustige Fotos gemacht.

Am Montag bin ich tatsächlich um 4.30 Uhr morgens aufgestanden um mir das EM-Finale anzuschauen. Hat auch nichts gebracht, irgendwie scheint die deutsche Mannschaft meinen Aufwand nicht wirklich gewürdigt zu haben.

Die Woche auf Arbeit war auch sehr interessant. Hatte meine vorletzte playgroup in Blackheath, was ich ganz schön traurig fand. In der class wieder mal festegestellt, dass ich einen kleinen Freund habe.

Muss mal schauen, dass er sich langsam auch mehr mit den anderen Erziehern beschäftigt, nicht, dass er mich zu dolle vermisst, bin ja nicht mehr lange da. Nachmittags hab ich mich dann wieder mit der Evaluation beschäftigt und schicke Diagramme erstellt, die Kathy erstmal vollkommen von den Socken gehauen haben. Musste ihr dann erklären, dass ich sowas im Studium gelernt habe (Gruß an den IMK…), wenn auch mit Analyse-Software und nicht per Hand. Sie war absolut begeistert und will mich auch nicht mehr gehen lassen. Freitag hab ich dann noch die letzten Feinheiten gemacht und dann waren die 144 Fragebögen auch schon ausgewertet und die schicken Diagramme usw. in Kathys Mailbox. Erst da ist mir übrigens aufgefallen, dass ich Kreuztabellen (Sector x Item) erstellt habe! Jaha, da könnt ihr ruhig mal beeindruckt sein!

Dann war die Woche auch schon wieder um und meine Gastmutter, Emma und Matt haben unsere Sachen gepackt und sind übers Wochenende nach Manyana gefahren. Dort sind wir am Strand gewesen (nicht Schwimmen, war ja Winter, wenn auch schön warm tagsüber), haben Matt beim Angeln zugesehen (er hat seaweed gefangen *gg*), Oktopusse geärgert, über die Felsen gewandert usw. Auf dem Hinweg haben wir kurz vorm Haus ein paar riesige Kangaroos im Dunkeln am Strassenrand stehen sehen. Der Rückweg wurde zur Sightseeing Tour, See, Surf Shop, ein lookout point, die Hampden Bridge und ein Pie Shop ;)

Heute war der Anfang der NAIDOC week, das ist die Woche der Aborigenes und wir haben auf der Eröffnungsveranstaltung der Blue Mountains Bastelangebote für Kinder gemacht. Es gab interessante und teils auch erschütternde Geschichten von Aborigenes zu hören, einen Marsch durch Katoomba, ein Bühnenprogramm und leckeres Essen. Auf dem Rückweg hab ich noch eine Gruppe Jugendlicher aus Belgien und dem Saarland getroffen, die für den Weltjugendtag hier sind. Hab mich fast ne Stunde lang mit denen unterhalten. War sehr interessant zu hören,wie sie derzeit untergebracht sind, was sie für ein Programm haben und was sie für Vorstellungen von Australien haben (z.B., dass es in den Häusern wärmer ist als draußen…).

Hm, da ich ja schon mit der Evaluation des Summits fertig bin (was mein Programm für die School Holidays sein sollte), suche ich mir diese Woche mal selber Arbeit. Jeanette hat mir das Program für heute per SMS mitgeteilt, morgen und übermorgen hab ich mir auch teilweise was organisiert und für Freitag hab ich auch ein Angebot (es sei denn, die Alternative wäre ein freier Tag, dann soll ich nicht kommen, sagt Jeanette ;) ). Denk mal, dass ich dann Donnerstag frei mache und mal in die Stadt fahre, Terror bei meiner Orga machen *lol*. Ein bisschen Spass muss sein ;)

Regen, Sonne und Wind

Das Wetter hier is mir immer noch ein Rätsel. Da fällt in einer Woche mal eben der komplette Niederschlag eines Monats, dann sechs Wochen lang gar kein Regen. Jetzt im Juni hat’s wieder angefangen, ne Woche lang komplett durchgeschüttet. Am ersten Tag freuen sich die Aussies nen Ast ab, wegen Dürre und so, aber nach spätestens drei Tagen (und das sind noch nicht mal Bielefelder Quantitäten!) kommt dann in den Nachrichten, dass sie nimmer wissen, wohin mit dem Wasser und die Staudämme das nimmer halten können… Die wissen auch nich, was die wollen ;)

Dafür hatten wir dann aber gestern und heute wieder sommerliches Wetter, ne Menge Sonne, die sich heute aber mit Wind gemischt hat, weshalb ab mittags dann wieder ein Pulli angesagt war (zumindest in den Bergen).

Trotz Regens und der Warnung meiner Gastfamilie und Kollegen, dass es in Bowral nochmal ne Ecke kälter is als hier, hab ich mich Freitag nach der Arbeit auf den Weg gemacht. Am Bahnhof in Hazelbrook klingelt das Telefon, während ich auf den 15 Uhr Zug warte und Ruby is dran. Sie hatte grade mein Projekt durchgelesen, das ich ihr in die Hand gedrückt habe, bevor ich gegangen bin und fand das so toll, dass sie dachte, sie bedankt sich lieber gleich mal. Fand ich sehr niedlich ;) In Penrith bin ich nach etwa einer Stunde Fahrt das erste Mal ausm Zug raus – ein neues Ticket kaufen, meins gilt ja nur bis Rotty Hill und ich hatte morgens vergessen, eins zu kaufen (kann man nämlich immer nur für den Tag machen, an dem man auch fährt). Dann bin ich in den nächsten Zug Richtung Parramatta gehüpft, etwa 30 Minuten Fahrt, dort musste ich dann warten, bis der Zug nach Campbelltown kam, das is auch gut eine Stunde Fahrtzeit bis dahin. Dort angekommen musste ich dann erstmal meinen Zug nach Bowral suchen. Den hatten sie nämlich gut versteckt und nicht ausgeschildert. Wer kann denn ahnen, dass sich am Ende der einen platform noch ein weiterer, kürzerer Bahnsteig hinter einem der Gebäude versteckt? Ich hab’s geahnt (naja, wenn der Fahrplan da rumhängt, kann der Zug ja auch nich weit sein) und ne Minute vor Abfahrt in den Zug geschafft. Eine weitere Stunde später kam ich um 19.33 Uhr in Bowral an. Den Ort spricht man übrigens ganz anders aus, als man ihn schreibt. Was gerade bei meinen Kollegen für Entertainment gesorgt hat, ich hab den Ort am Ende nur noch buchstabiert *gg*

Monique hat mich brav vom Bahnhof abgeholt und das komplette Wochenende durch Bowral und die umliegenden Ortschaften gekarrt. Auch wenn da nich gerade der Bär steppt, hatten wir unseren Spass, haben sämtliche look outs und waterfalls besucht, sind auf Felsen rumgeklettert, durch den Park gecruist, haben eine überfutete Strasse überquert (quasi meine erste 4WD Tour *gg*), das Kricket-Museum verspottet, waren im Kino, haben die Farm gesehen, auf der „Babe“ gedreht wurde und eine große Kartoffel bewundert. Dann war ich noch auf dem Illawara fly tree top walk und hab mich halb wegwehen lassen ;) . Das Wochenende an sich ging natürlich mal wieder viel zu schnell rum, aber ich glaube, ich habe trotzdem so ziemlich alles gesehen, was man sich dort so ansehen kann ;) Vor allem war es sehr schön, Monique mal wieder zu sehen. Das nächste Mal werden wir uns wohl erst wieder in Deutschland sehen, es sei denn, wir treffen uns zufällig nochmal unterwegs in Australien ;) Unter anderem deshalb hab ich auch accidentially on purpose meinen Regenschirm bei ihr im Auto liegen gelassen (nee, lag natürlich nich daran, dass der total krüppelig war und bei Kontakt mit Wasser abfärbt…). Hat sie ein Andenken von mir ;)

Was seither geschah?

Ich habe mir endlich eine etwas größere Speicherkarte für meine Kamera zugelegt. Kann ja nich sein, dass ich die immer schon an einem Tag voll kriege (1 GB is einfach zu wenig). Nen neuen Regenschirm habe ich mir auch geleistet ;)

Ein Angebot für meinen Volunteer- Job is auch angekommen, zusammen mit tausend Formularen zum ausfüllen. „Crowd Marshall Assistant“ is mein Titel und meine Aufgabe: Greeting pilgrims on arrival at major World Youth Day venues, providing directional assistance to pilgrims, checking accreditation at relevant check points and representing Sydney at one of the largest events to come to this city. Auf deutsch: Türsteher. ;) Ich üb auch schon fleißig „Du kommst hier net rein“ und „Da geht’s zum Papst“ zu sagen ;) Weil ich Mittwoch auf Arbeit so wenig zu tun hatte, hab ich den Kram da erstmal ausgedruckt, ausgefüllt und zusammen mit sämtlichen Ausweisen eingescannt und den Kram dann zurückgemailt. So einfach kann das Leben sein ;) Und ich bin trotzdem noch früher nach Hause gegangen.

Aber keine Sorge, ich hab nich zu wenig zu tun. Nächste Woche ist Donnerstag der Early Childhood Summit, auf den ich auch gehe und Freitag der Floortime Workshop. Zum Summit kommen 180 Menschen, die am Ende alle ein Evaluationdingen ausfüllen werden. Und nun ratet mal, wer die Teile alle auswerten darf? Right. Werde also in den School Holidays (mal wieder zwei Wochen am Ende des Terms) genug zu tun haben. Dabei bin ich eine Woche der Ferien gar nicht auf Arbeit, wegen dem Weltjugendtag (WYD). Und wenn ich vom WYD wieder zur Arbeit komme, dann ist auch schon die neue Praktikantin aus Deutschland da. Das is voll das komische Gefühl, dann alles abgeben zu müssen! *willnich*

Gestern abend bin ich nach der Arbeit direkt in die Stadt gefahren. Der Internship-Heino von AIFS hat es nämlich endlich auf die Reihe bekommen, ein Treffen in einem Pub in The Rocks zu organisieren. Außer mir waren noch etwa 7 andere Praktikanten da. Zwei Deutsche, zwei Franzosen, zwei Amis und eine Asiatin. Mit den Amis und der Asiatin hab ich mich leider nicht unterhalten können, weil sie zu weit weg saßen und früh gegangen, bzw. erst spät gekommen sind. Dafür hab ich aber gleich mit einer der beiden deutschen Mädels und mit dem Franzosen Nummern ausgetauscht und ausgemacht, dass wir mal zusammen weggehen. Wenn das alles so hinhaut, wie wir das gestern spontan beschlossen haben, dann werden wir gleich morgen abend in einen Nightclub gehen. Könnte danach dann auch bei dem einen Mädel übernachten, weil sie in der Stadt wohnt. Freu mich ja auch schon voll drauf! Endlich mal wieder weggehen und tanzen und trinken und so (scheiße, ich hör mich an wie einer von diesen fiesen Jugendlichen)! Werde dann mal berichten, wie es war.

« Vorige SeiteNächste Seite »


Kleine Anekdoten

Jane: "We should do something before you go. Maybe go out for lunch or dinner. Or we should have drinks and go out. I haven't seen you drinking!" Ich: "You don't wanna see that, believe me ;)" Jane: "What would you like to do?" Ich: "Stay here?!" Jane: "Oh yeah! Could you arrange that?"

Blog Stats

  • 3,780 hits